Kris- und Barong Tanz auf Bali in Indonesien
Der traditionelle Kris und Barong-Tanz auf Bali

Tanzdramen sind beliebte Touristenmagneten. Aber was genau wird dort dargestellt? Was erwartet den Zuschauer einer solchen ‚Show‘? Ist solch ein Tanz wirklich ein authentisches Bühnenspiel oder lediglich etwas, was den Besuchern ‚vorgespielt‘ werden soll?

Die ,Künstlerstadt‘ Ubud

Die ,Künstlerstadt‘ Ubud

Was sind wir? Wer ist der Mensch? – Woher wir kommen

Was sind wir? Wer ist der Mensch? – Woher wir kommen

Vor etwa sieben Millionen Jahren erhoben sich einige affenähnliche Kreaturen auf ihre schwächlichen zwei Hinterbeine. Die Überlebenschancen standen in dieser unwirtlichen Umgebung, welche von gefährlichen Tieren und anderweitigen Bedrohungen nur so wimmelte, wirklich schlecht für die frühesten Vorfahren des Menschen. Irgendwie jedoch setzten sie sich gegen alle anderen Lebewesen und ihresgleichen durch, sie erfanden Waffen (und damit den Krieg) und Werkzeuge mit denen es ihnen gelang in einer doch relativ kurzen Zeitspanne die ganze Welt zu erobern. Wie es nun allerdings zu dieser enormen Entwicklung gekommen ist, kann zu Recht als eines der größten Mysterien in der Geschichte des Menschen gesehen werden.

Auch noch nach Jahrzehnten der intensiven Forschung gestaltet sich die Suche nach dem Ursprung mehr als schwierig. Zwar wurden schon verschiedene Skelette entdeckt und untersucht. Jedoch ist der Ursprung des Menschen anhand dieser wenigen Skelette unmöglich zu erklären. In etwa so, als wenn man nur ein paar einzelne Puzzlestücke hätte und anhand dessen das vollständige Motiv des Puzzles erklären sollte.

Ungefähr zehntausend Jahre vor unserer Zeitrechnung begannen die Menschen damit ihre nomadische Lebensweise zu ändern . Aus den Jägern und Sammlern wurde sesshafte Bauern, die das Land bestellten und mit der Domestizierung von Nutztieren ihre Nahrungsmittel produzierten. Der gängigen Theorie zufolge ermöglichte genau dieser deutliche Umbruch von der nomadischen Lebensweise zur Sesshaftigkeit die Etablierung einer Religion (oder machte sie obligatorisch?), welche dann zur Errichtung von Tempeln führte. Um die heiligen Orte herum wurden Städte gebaut und diese waren die Wegbereiter für Zivilisationen.

Cyberanthropologie

Cyberanthropologie

Die Cyberethnologie ist eine jüngere Subdisziplin der Allgemeinen Anthropologie und hat die Erforschung sowie die wissenschaftliche Beschreibung (Ethnografie) der Lebenswelten und Verhaltensweisen von modernen Internetkulturen, virtuellen Netzwerken und Communities zur Aufgabe.

Zeitliche Einteilung
Mit der Entwicklung des Internets zum Web 2.0 entstehen zu Beginn des 21ten Jahrhunderts zahlreiche Communitys, welche die unterschiedlichsten Zielsetzungen haben. Foren mit jeglichem Thema wachsen durch den Anstieg der Menschen, welche einen regelmäßigen Zugriff auf einen Computer besitzen zu einer wahren Konstante im World Wide Web heran. Mitglieder suchen nach Rat und geben ihr eigenes Wissen an Ihnen zunächst doch Fremde weiter. Alleine das spezifische Thema im Board eint die Mitglieder untereinander.

Dazu können auf der einen Seite Foren und Plattformen wie Youtube und Facebook gehören. Andererseits bietet das World Wide Web aber auch die Möglichkeit zum Einstieg in komplett andere, rein virtuelle Welten. Eine virtuelle Welt ist zum Beispiel World of Warcraft (WoW) oder Second Life. Diese Welten können mitunter auch einen Platz für die sakrale Ausübung von Religion und Glaube bieten. So ist bekannt, dass die Bewohner von virtuellen Welten untereinander eigene Rituale erfinden und praktizieren, welche sich von der realen Welt manchmal unterscheiden oder aus ihr übernommen worden sind. Interessant ist dieses auch, da sich die Spieler meistens aus verschiedenen Kulturen zusammensetzen und somit eine Vermischung von Praktiken stattfindet.

Literatur:

Figl, Johann (2003): Handbuch Religionswissenschaft: Religionen und ihre zentralen Themen. Innsbruck: Tyrolia/Vandenhoeck & Ruprecht. S. 265.

Gajjala, Radhika (2004): Cyber selves: feminist ethnographies of South Asian women. Oxford: AltaMira press.