Die ‚Künstlerstadt’ Ubud

Das touris­tis­che Herz Balis schlägt ein­deutig in dieser Stadt, west­lich von Gian­yar gele­gen. Hier gibt es neben viel ‘Ram­sch’ der den Touris­ten aus aller Welt ange­dreht wird auch einige wirk­lich exzel­lente Bars und Restau­rants. Dieses hat allerd­ings auch seinen Preis. Eine Coca Cola ist im Super­markt mit ca. 8.500 Rp dop­pelt so teuer wie in den umliegen­den Städten und Dör­fern. Die Preise sind also ähn­lich, wenn nicht sogar höher als im ‘aus­tralis­chen Mal­lorca’ — Kuta.
Wer nach Ubud kommt muss damit rech­nen vie­len Europäern und Aus­traliern zu begeg­nen die entweder auf der Durchreise sind oder nur für kurze Zeit in Ubud weilen. Jedoch geht es recht beschaulich dort zu.

Der Titel Kün­stler­stadt wird Ubud gerne ver­liehen weil viele Kün­stler aus der umliegen­den Gegend ihr Glück ver­suchen. Wer sich jedoch in der Umge­bung umschaut wird fest­stellen, dass ger­ade in den kleineren Dör­fern Stein­metze, Schnitzer und Maler wesentlich bessere Arbeiten her­vor­brin­gen und nicht so viel Geld dafür verlangen.
Die hohe Dichte von Touris­ten tut allerd­ings ihr Übriges für das beste­hen von guten Musik­clubs. Live Musik ist in Ubud
ange­sagter als DJ-Höllen wie es derzeit in Europa der Fall ist. Namhafte Inter­pre­ten spie­len manch­mal in Restau­rants vor kleinem Pub­likum und das gän­zlich ohne Ein­tritt. Wesentlich über­schaubarer als das Surfer­paradies Kuta und trotz­dem nicht zu ein­sam kön­nte dem­nach eine passende Beschrei­bung für Ubud sein.

Mano Korsanke Verfasst von:

Mano Korsanke ist Student der Kultur- und Sozialanthropologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und Betreiber dieses Magazins. Dabei reichen seine Interessen für dieses Fach von Religion bis hin zu Politik.